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Momente in Manila

„Birds of Prey“ bei der ALT Philippines 2026

Es gibt Momente im Leben, die einen mit besonderem Stolz erfüllen. Heute ist so ein Tag. Während ich mich mit Technik hinter Fahrzeugen beschäftige, zeigt mein ältester Sohn Ben Brix, wie man die Kamera als Werkzeug nutzt, um tief in die Seele und Geschichte eines Landes einzutauchen.

Vom 13. bis 15. Februar präsentiert er gemeinsam mit der renommierten philippinischen Künstlerin Kiri Dalena das Projekt „Birds of Prey“ (2024) im SMX Convention Center in Pasay City, Manila.

Ein Dialog zwischen Gestern und Heute

Die Videoinstallation, präsentiert von der Galleria Duemila, ist weit mehr als nur ein visuelles Experiment. Ben und Kiri haben sich durch ein gewaltiges Archiv von über 3.500 Fotografien aus der US-Kolonialzeit (1887–1907) gearbeitet.

Das Projekt ist eine kraftvolle Auseinandersetzung mit der Geschichte der Philippinen:

  • Die Dekonstruktion des kolonialen Blicks: Historische Landschaftsaufnahmen werden Bens zeitgenössischen Videoarbeiten gegenübergestellt.
  • Künstlerische Symbiose: Die enge Zusammenarbeit zwischen Kiri und Ben verbindet dokumentarische Schärfe mit einer tiefen Empathie für die Menschen und das Land.

Meine Verbindung zu den Philippinen

Wer meinen Blog verfolgt, weiß, dass mir die Philippinen am Herzen liegen. Ich schätze die Herzlichkeit der Menschen und die kulturelle Vielfalt der Inseln – sei es bei meinen beruflichen Terminen mit Organisationen wie TESDA oder privat auf dem Motorrad, zusammen mit meinem Sohn auf unseren Reisen.

Dass Ben nun genau dort, in der pulsierenden Metropole Manila, einen so wichtigen Beitrag zum lokalen und globalen Kunstdiskurs leistet, freut mich sehr. Seine Arbeit macht die oft unsichtbaren Hinterlassenschaften der Geschichte sichtbar und regt zum Nachdenken darüber an, wie die Vergangenheit unsere heutige Wahrnehmung formt.


„Birds of Prey“ ist im Rahmen der ALT ART 2026 zu sehen. Ein Muss für jeden, der gerade in Manila ist und zeitgenössische Kunst mit historischer Tiefe erleben möchte.

Ich freue mich sehr für Ben und Kiri und bin gespannt auf die Resonanz zu diesem mutigen und provokativen Werk!

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